Informationen für Grundschuleltern 2012

Nächster Termin: Elterninfo für alle Grundschulen am 13. Februar
Anmeldetermin ist der 28./29. März 2012
TSG-Tag der Offenen Tür ist am 10. März 2012 (Bericht 2011)
Ausführliche TSG - Informationen zum gymnasialen Bildungsgang





 

 

 

 

 

 

Liebe Grundschuleltern,

Sie wollen und sollen sich mit Ihrem Kind für die richtige

weiterführende Schule nach der Grundschulzeit entscheiden.

Dazu bekommen Sie auch weiterhin die wichtige Bildungsempfehlung der Grundschule. Sollten die Grundschullehrkräfte Ihrem Kind eine Gymnasialempfehlung mit auf den Weg geben, dann könnte unsere Schule die Schule Ihrer Wahl werden, sofern Sie im Einzugsgebiet des TSG wohnen (Wohnorte von TSG-Schülern / Schülerinnen). Ihre Entscheidung für diese oder jene Schule fällen Sie allerdings selbst und gemeinsam mit Ihrem Kind und zwar spätestens mit der Anmeldung (am 28. / 29. März).

 E-Mail zu speziellen Fragen?

Wir informieren Sie hier über Termine und allgemeine gymnasiale Anforderungen sowie über die Besonderheiten unserer Club of Rome-Schule. Auf dieser Seite finden Sie außerdem die wichtigsten...

Hier erst mal die wichtigsten Daten:

  • Informationen über weiterführende Schulen für alle interessierten Eltern (des gesamten TSG-Einzugsgebietes) gibt es am

  • Abend des 13. Februar in der Robert-Gerwig-Schule in St. Georgen (Uhrzeit wird hier noch bekannt gegeben). Auch an anderen Orten unseres Einzugsgebietes bekommen Sie Informationen zur Schulart durch andere gymnasiale SchulleiterInnen. Hierbei gibt es weder ein Recht, noch die Pflicht zum Besuch der nächstliegenden oder informierenden weiterführenden Schule.  Bei der Wahl des Schulortes sollten Sie das unterschiedliche Profil der Schulen beachten. Nicht jede Schule wird jedem Kind gerecht. Es macht allerdings wegen der Zeitersparnis und aus Kostengründen durchaus auch Sinn, eine Schule im näheren Umkreis auszuwählen. Gerade Kinder wie Jugendliche sollten nicht zu stark durch allzu lange Fahrtzeiten belastet werden.

  • Anmeldetermin ist der 28./29. März 2012 (13-20 /12 -17 Uhr ) Erst zu diesem, dem gleichen Termin an allen öffentlichen Schulen, müssen Sie sich für die einzelne Schule entscheiden, unabhängig von der Akzeptanz der Grundschulempfehlung) oder von sonstigen Terminen

    Bringen Sie dann bitte...

    • ...Ihr Kind mit, welches Sie an unserer Schule anmelden wollen (Geschwister können natürlich mitkommen/zuhören),

    • sowie den Grundschulbeleg über den Besuch der 4. Klasse

    • als auch die Geburtsurkunde Ihres Kindes.

  •  

    Sie sollten für diesen vermutlich einzigen Schulwechsel Ihres Kindes auch Zeit einplanen: Wir führen zwischen fünfzig und hundert viertelstündige Anmeldegespräche. Diese Gespräche mit vorheriger Aufnahme der Daten können nicht genau auf Vereinbarung organisiert werden. Wie oben schon angedeutet sind leider nur genau diese zwei Anmeldetage an Öffentlichen Schulen landesweit vorgeschrieben. Das vorgeschriebene Schulprogramm erlaubt zudem keine Parallellaufnahme der Daten (Engstelle). Bei all dem laufen der alltägliche Schulbetrieb wie auch die Abiturprüfungen 2012 auf Hochtouren, sodass Sie - wenn irgend möglich - bitte etwas Geduld einplanen sollten. Um die Wartezeiten kalkulierbar zu machen, werden wir beim Tag der OffenenTür wie während der Anmeldung Listen zum Eintragen aushängen. Sie sollten (erst dann) den Anmeldetermin telefonisch ausmachen: 07724/87140

     

  • Individuelle Beratung kann auch telefonisch vermittelt werden: 07724/87140. Dies gilt auch für Beratung in speziellen Fragen (Rechtschreibung, Fremdsprachen, Mathematik…)

Bestellen Sie unsere Informationsbroschüre telefonisch (07724/87140) oder

Weitere ausführliche TSG - Informationen zum gymnasialen Bildungsgang für Grundschuleltern

Der Bildungsgang am Allgemeinbildenden Gymnasium umfasst 8 Schuljahre, das gilt auch für Schüler/ Schülerinnen des Gymnasiums, die mit der Mittleren Reife nach Klasse 9 auf ein dreijähriges technisches, Wirtschafts- oder auf ein anderes berufliches Gymnasium wechseln.

Eigenständiges, mithin lebenslanges Lernen soll am Gymnasium eingeübt werden. Neben dem allgemeinbildenden- und inhaltlich-fachlichen Arbeiten stärkt unser neuer gymnasialer Bildungsplan (seit 2004) zwei weitere Lernbereiche: Methodische und sozial-kommunikative Fähigkeiten werden nicht nur im neuen Abitur überprüft. Sie sind auch unverzichtbar für ein Leben in der Wissens- und Informationsgesellschaft.

Ein übergreifendes pädagogisches Profil zum breiten Fächerprofil entwickeln wir derzeit in Abstimmung mit den Eltern- und auch Schülervertretungen („SEL" s. u.). Damit wird der achtjährige Erziehungs- und Bildungsprozess der Kinder und Jugendlichen am TSG fächerübergreifend strukturiert und koordiniert.

Bildungsziele des Gymnasiums

·         Vertiefte Allgemeinbildung (Kompetenzen in allen vier Lernbereichen – s. o.)

·         Allgemeine Studierfähigkeit (fachliche-, methodische-, Persönlichkeits- Stärkung)

·         Qualifikation für viele Berufswege (Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Führungsstärke…)

Ausbildungswege nach dem Abitur

·         Betriebliche Ausbildung (z.B. Lehre, Sparkassenakademie)

·         Berufsakademie (duales Studium mit betriebspraktischen Phasen)

·         Studium (alle Fächer und Wege an der Fachhochschule oder einer Universität)

Voraussetzungen für den Schulerfolg am Gymnasium (laut Ministeriumsinformation)

·         Motivation, Neugier, Tendenz zur Eigenständigkeit

·         Sprachfähigkeit, Merkfähigkeit, Gedächtnis

·         Konzentrationsfähigkeit, gutes Arbeits- und Lernverhalten

·         Ordnungssinn, Sorgfalt und positives Sozialverhalten

 

Die 5c, auch eine unserer aktuellen Eingangsklassen

 

Was erwartet FünftklässlerInnen am Gymnasium St. Georgen?

·         Deutsch, Englisch (je 5h); Mathematik 4h

·         Biologie, Erdkunde (je 2h)

·         Religion, Musik, Bildende Kunst (je 2h)

·         Sport (4h, davon 1h Schwimmen)

·         Naturphänome-Praktikum (1h); 14-tägig 2h nachmittags

·         Eine Extra-Klassenlehrerstunde, 1h Methodentraining

·         Auf Wunsch verstärkter Musikunterricht (1h zusätzlich / Instrumentalarbeit)

·         31 Wochenstunden, d.h. zumindest 14-tägig Nachmittagsunterricht

Siehe auch Stundentafel

Voraussetzungen für den verstärkten Musikunterricht

  • Interesse und Freude an der Musik
  • Erkennbare Begabung und Neigung (man muss aber kein kleiner Mozart sein)
  • Erste Erfahrungen mit einem Instrument (kann auch Keyboard oder Schlagzeug sein)

Zielsetzung des verstärkten Musikunterrichtes ist:

  • Verstärkte Förderung der Begabung
  • Nachwuchsgewinnung für Schulband, Chor und Orchester
  • Interesse für das Musikprofil wecken (ab Klasse 8)

Wie geht’ s anschließend weiter?

  • Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6
  • Geschichte ab Klasse 6
  • Physik ab Klasse 7
  • Jede Woche einmal Nachmittagsunterricht ab Klasse 6

 

Die 5a, noch eine der Eingangsklassen mit Klassenlehrerteam

Profilwahl Klasse 8 – 10

  • Musikprofil; Musik als 5. Hauptfach (4h)
  • In den Klassen 5 – 7 ist Musik 3-stündiges Nebenfach, der Wechsel in den Normalzug ist möglich. In der gymnasialen Oberstufe können Schüler Musik als Profilfach belegen.
  • Sprachprofil; 3. Fremdsprache Spanisch als 5. Hauptfach (5h)
  • Naturwissenschaftliches Profil; Praktikumsfach, Naturwissenschaft und Technik"/ NWT als 5. Hauptfach (4h)
  • Latein wollen wir als freiwilliges AG-Zusatzangebot anbieten (Kooperation mit Triberg). Das Latinum (für manche Studiengänge obligatorisch) kann so erworben werden.

Oberstufe 11/12

  • Pflicht – Kernkompetenzfächer (3 x 4h) Deutsch, Mathematik, Fremdsprache
  • Profilfach (4h) alternativ Musik/Fremdsprache/Naturwissenschaft
  • Neigungsfach(4h), möglich in Sport / Bildender Kunst / Musik / Wirtschaftslehre
  • oder in anderen Fächern (z.B. Bio, Che, Phy…)
  • Seminarfach (z.B. prakt. Physik, Erfinderclub, Geschichte / Religion)

Was gibt es sonst noch am Gymnasium St. Georgen?

·         Methodentraining Klasse 5 – 7 als Pflichtstunden

·         AG- Theater, -Bildende Kunst, -Chor, -Orchester, -Band

·         Weitere AG’s (Präsentieren- Mittelstufe/-Oberstufe, Kunst-AG, Spanisch)

·         AG Sport, AG Handball (Jugend trainiert für Olympia), Ballspielwoche, Ski- und Sporttag

·         BOGY / Berufsorientierung am Gymnasium (verpflicht. Betriebspraktikum in Kl. 11)

·         Unterrichtsfach Wirtschaftslehre (Schüler-Firmen, -Internetcafé, -Börsenwettbewerb)

·         Schüleraustausch, Studienfahrten, Schullandheim, Klassenfahrten, Exkursionen

·         SEL 2006 (Schüler-Eltern-Lehrer Kommissionen zu Themen der inneren Schulentwicklung)

Wir sind ein kleines überschaubares Gymnasium (Rundgang) mit 22 Klassen, rund 500 Schülern, 49 Lehrkräften und Klassenfrequenzen zwischen 24 und 31 Schülern/Schülerinnen. Wir kooperieren eng mit der Realschule St. Georgen (im Bildungszentrum) und im Bereich der Oberstufe mit den Gymnasien in Triberg und Furtwangen (Neigungs- und Profilfächer Musik, Sport und Bildende Kunst). Wir sind gut ausgestattet, alle unsere Sportstätten (Stadion, Hallenbad, Sporthalle) befinden sich in unmittelbarer Nähe. Neben dem Mittagstisch im Bildungszentrum  gibt es in der großen Pause einen Hausmeisterverkauf. Auch die Hallenbadkantine bietet Möglichkeiten zur Verköstigung. Stillarbeitsraum, Sitzecken in der großen Pausenhalle, Bibliothek, Oberstufenraum, Internetcafé und Spielangebote im Schulgelände stehen den Schülern/Schülerinnen zur Verfügung.

Die Anmeldung der Fünftklässler wird am 31 März / 1. April sein, ist in Einzelfällen aber auch später möglich.

Die richtige Schulentscheidung wünschen Ihnen und Ihrer Tochter/Ihrem Sohn

R. Heinrich und das Team des TSG St. Georgen

Schulleiter                 dirtsg-st.georgen@t-online.de

Informationen für TSG-Eltern (Grundschuleltern 2011)
und natürlich auch für unsere neuen/zukünftigen SchülerInnen
Die neuen Fünfer

 wurden am Dienstag von Schulleiter Heinrich begrüßt.



Klasse 5a



Klasse 5b



Klasse 5c


Demnächst geht´s los:
Alle angemeldeten Kinder sind aufgenommen und werden auf
folgende drei kleinen Klassen verteilt.

Ronja und David waren zwei von 69 Kindern, welche im März am TSG angemeldet wurden (zwischenzeitlich 70).
Nach spannenden Aufnahmegesprächen freuen wir uns auf die neuen Fünfer, die am Dienstag nach den Ferien zu uns stoßen.


                       

 

Das Regierungspräsidium hat uns die Bildung von drei kleinen Klassen genehmigt,

wobei wir versucht  haben alle Einzelwünsche der Kinder (je einen Wunschpartner in der neuen Klasse) zu erfüllen.

 

Brief an unsere neuen Fünfer:

Lieber „Ex-Grundschüler“, liebe „Ex-Grundschülerin“

Mit diesen Sommerferien endet deine Grundschulzeit.

Dein erster großer Schritt im Schulleben ist damit erfolgreich geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Nun freuen wir uns auf dich. Wir werden dich nach den Ferien in unserer Schulgemeinschaft begrüßen und für acht  Jahre - noch einmal die doppelte Schulzeit (!) -  auf deinem weiteren Schulweg begleiten. Das ist Anlass genug, mein Versprechen bei der Anmeldung einzulösen und dir heute zu schreiben.

 

Persönlich sehen wir uns am Dienstag, 13. September, 7.50 Uhr, in der Aula des Bildungszentrums, also nicht gleich zur ersten Stunde (nicht 7.40 Uhr!), sondern erst wenn Platz ist in der Aula: Die vielen anderen SchülerInnen, welche vorher warten, sind dann schon im Unterricht. Dein erster TSG-Schultag endet nach der 5. Stunde (12.00 Uhr). Der Unterricht dieses ersten Gymnasialtages wird nur im Klassenzimmer stattfinden, welches erst noch festgelegt wird... (hier geht´s weiter)

Informationen zur Schulart Gymnasium und zu unserem Gymnasium /

Denkanstöße zur Schulentscheidung

 

„Das Gymnasium“ gibt es nicht mehr, im „Ländle“ seit der Bildungsreform 2004. Hier, vor Ort  in St. Georgen, sind wir deshalb dabei, unser gymnasiales TSG -Schulprofil zu schärfen. Im Zentrum unserer Arbeit steht der Schüler, bzw. die Schülerin, das Kind, bzw. der Jugendliche. Er/sie soll bei uns seine/ihre Talente entfalten können und zunehmend selbstverantwortlich lernen (oberstes Ziel im Pädagogischen Schulprofil des TSG). Kinder und Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen, für sich und den eigenen Lernprozess, wie auch für  Andere in der Lerngruppe (Klassenlehrer- und Methodenstunden in den Klassen 5/6). Ziel ist auch ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand (mehr Sport- und Musikstunden, nicht nur in der Unterstufe, Arbeitsgemeinschaften, Bewegungselemente im Unterricht, Schulbegleitprogramm, Hausaufgabenbetreuung...).   

In einer, für weiterführende Schularten vergleichsweise überschaubaren Schule mit 55 Lehrkräften und 600 Schülern/Schülerinnen genießen wir die guten Rahmenbedingungen des Bildungszentrums (Schulgelände 900 m über Meereshöhe, zentral und doch für sich sowie ruhig gelegen). Dazu gehören ein ansprechend gebautes und renoviertes Schulhaus (2006 / Rundgang durchs Schulgebäude), der Mittagstisch auf dem Schulgelände, die Sportstätten auf dem Campus (Hallenbad, Sporthalle, Sportplätze...) wie etwa auch die neuen naturwissenschaftlichen Räume (Ausbau  2007/08).. . 

Wir entwickeln unsere Schul- und Fachprofile derzeit mit überregionaler Perspektive (Club of Rome - Schulentwicklung) und wir schaffen aktuell die Voraussetzung für fundierte Erziehungs-, Bildungs- und Ausbildungspartnerschaft in der Region (CoR-Beirat). Ziel ist es, die ohnehin breit gefächerten beruflichen Möglichkeiten von Abiturienten und Abiturientinnen durch Praxiselemente und konkrete Zukunftsperspektiven vor Ort und in der Region noch zu erweitern. 

 

Über Einzelheiten informieren wir Sie hier auf der Homepage oder in unserer Informationsbroschüre für Grundschuleltern.

 

Wichtige Denkanstöße für die Schulentscheidung / Übersicht (anklicken):

 

I. Kritische Nachbetrachtung zu Elterngesprächen am Tag der Profile

Gute Noten statt Überforderung auch in der 5b

Die nicht mehr ganz so aktuelle G 8 Diskussion hat leider so manches auf den Kopf gestellt:

 

Eltern und Kinder wurden verunsichert. Schuld sind einzelne Gymnasien und auch einzelne LehrerInnen, welche nur einen Punkt der Bildungsreform 2004, die Kürzung um ein Jahr, umgesetzt haben, ohne neues pädagogisches Konzept und ohne die 2004 geforderte inhaltliche Reduzierung. Schuld sind Medienberichte, welche sämtliche Schulklagen landauf, landab, zu einem einseitigen Extrempuzzle zusammenbinden (nur "schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten"). Manche Eltern ignorieren nun die wohl durchdachte Empfehlung der GrundschullehrerInnen. Einzelne Familien mit Gymnasialempfehlung sind nicht einmal mehr zum Tag der Offenen Tür erschienen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Die vielen Eltern und Kinder welche vor Ort waren, haben zumindest hier in St. Georgen ein ganz anderes Gymnasium kennen gelernt und sie wissen manches besser einzuschätzen: Hier noch einmal das Wichtigste:

  • Hören Sie nicht auf das Märchen vom abgehobenen Gymnasium ohne Praxis- und Lebensbezug. Das trifft auf unsere TSG-Wirklichkeit (zumindest im G8) nicht mehr zu.

  • Die Kinder an unserer Schule haben auch Freude am Lernen und sind selten überfordert, das zeigen die Noten fast aller TSG-SchülerInnen im achtjährigen Gymnasium (97% der Grundschulempfehlungen werden am TSG bestätigt). Natürlich besteht auch bei uns SchulPflicht und so manche(r) würde morgens lieber "liegen bleiben".

  • Unter- nicht Überforderung ist die Gefahr für viele Kinder und das gilt insbesondere dann, wenn die SchülerInnen in der Pubertät an der falschen Schule und damit nicht gefordert und integriert sind.

  • Ziel unseres TS-Gymnasiums ist nicht Elitebildung und Auslese. Wir führen vielmehr möglichst alle SchülerInnen zum Abitur, welche nach der Grundschulempfehlung zu uns gehörenich . Wer hier zur "Elite" gehört, das zeigt oft erst nach der Schulzeit.

Der normale, der kürzeste und der sinnvollste Weg zum Abitur ("Allgemeine Hochschulreife") führt in unserem Schulsystem über das Allgemeinbildende Gymnasium. "Umwege"(!) über Realschulen und berufliche Gymnasien können sinnvoll sein. Solche Umwege gehen aber auf Kosten kontinuierlicher und somit sehr wertvoller Bildungsarbeit wie sie auch am achtjährigen (!) Gymnasium noch möglich ist. Solch eine achtjährige kontinuierliche Bildung und Erziehung mit klarem pädagogischem Konzept ist wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit, für die Weiterentwicklung sozialer Kompetenz wie für den Aufbau von Fachkompetenzen. Schicken Sie Ihr Kind nicht auf Umwege, wo der direkte Weg möglich ist. Umwege wird es genug geben, im Leben Ihres Kindes. 

 

Beispiel Fremdsprachenkenntnisse: Als zentrale Schlüsselqualifikationen für fast alle-, künftig auch für viele Lehrberufe, müssen solche Sprachkenntnisse systematisch aufgebaut werden. Auch wer später am technischen Gymnasium Abitur macht, braucht fundierte Englischkenntnisse, um im Studium die hauptsächlich englische Literatur technischer Fächer verarbeiten zu können. Sprachlich schwächere SchülerInnen, die (im G8 schon nach Klasse 9) vom allgemeinbildenden Gymnasium auf berufliche Gymnasien wechseln, tun sich weniger schwer in der zweiten Fremdsprache als MitschülerInnen die aus anderen Schularten aufs berufliche Gymnasien wechseln. Das allgemein bildende Gymnasium bietet also auch die besten Voraussetzungen für den erfolgreichen und früheren Übergang zum Technischen-, Wirtschafts- oder hauswirtschaftlichen Gymnasium.

 

Obiges gilt natürlich nur für Ihren Sohn oder Ihre Tochter, wenn deren Grundschullehrer oder -Lehrerinnen auch die Empfehlung fürs Allgemeinbildende Gymnasium ausgesprochen haben. Nehmen Sie diese meist gut begründete Bildungsempfehlung bitte auch ernst!

Die richtige Entscheidung für die weiterführende Schule ist dennoch nicht leicht.  Sie muss gemeinsam und gut überdacht werden. Es gibt auch Gründe, Ihr Kind nicht zu uns zu schicken. Wenn Ihr Kind nicht zunehmend selbständig und mit Freude lernt, wenn es nur nach viel Druck oder mit intensiver Nachhilfe die Gymnasialempfehlung bekommen hat, dann sollten Sie noch einmal über diese Gymnasialempfehlung nachdenken. Und außerdem: Auch an unserer Schule ist noch nicht alles Gold was glänzt. Am Gymnasium gibt es weder bessere Menschen und schon gar nicht die besseren Lehrkräfte, aber wir arbeiten dran.

Individuelle Beratung kann nach der Grundschulempfehlung telefonisch vermittelt werden (07724/87140) oder aber auf dem unkomplizierten digitalen Weg (hier anklicken). Auch eine Beratung in speziellen Fragen (Rechtschreibung, Fremdsprachen, Mathematik…) ist am Tag der Offenen Tür möglich.

II. Frage: „Ist das Gymnasium nicht eine Überforderung für unsere Tochter/ unseren Sohn?“

  • Die Grundschulempfehlung (nach 4 Jahren GS) hat diese Frage eigentlich verlässlich geklärt und in den letzten Jahren gab es jedenfalls an unserem Gymnasium wenig Anlass, die Empfehlungen der Grundschulkolleginnen und -kollegen in Zweifel zu ziehen. Sie wird immer wieder bestätigt. Ein Wechsel vom Gymnasium auf andere Schulen ist bis Klasse 7 unproblematisch, während Sie gegenteilige Entscheidungen allenfalls noch in Klasse 5 sinnvoll korrigieren können. Verpasste TSG-Hilfen zur Bewältigung des Übergangs von der Grundschule aufs Gymnasium im ersten Halbjahr der Klasse 5 wie auch die Einführung der 2.Femdsprache in Klasse 6 erschweren leider zunehmend den Wechsel auf das Gymnasium in der bisherigen Orientierungsstufe (Klassen 5-7).
  • Was die höhere Stundenzahl und den Nachmittagsunterricht Ihrer Kinder im achtjährigen Gymnasium betrifft, so versuchen nicht nur wir, vor Ort in St. Georgen, die Belastung der Kinder in vernünftigen Grenzen zu halten (ein Nachmittag in Klasse 5). Wir tun dies, indem wir die zusätzlichen G8-Poolstunden für Methodentraining, verstärkten Sportunterricht oder Klassenlehrertätigkeit einsetzen und nicht indem wir diese Stunden auf später (in die Mittel- oder Oberstufe) verschieben. Die entspannte Situation in unseren Klassen 7 bestärkt uns in dieser Herangehensweise (s. u.). Überlegungen im Kultusministerium nach Klagen von Eltern an anderen Gymnasien werden zudem noch in diesem Jahr Wirkung zeigen.
  • Vorsicht vor Unterforderung! Wenn Sie Ihr Kind an eine Schule tun, die nicht seinen Möglichkeiten entspricht, besteht die Gefahr der Unterforderung. Es sind selbst in unserer Schulart oft die unterforderten Kinder, bzw. Jugendlichen, welche gerade in der Pubertät auf falsche Ideen kommen.
  • Die Durchschnittsnoten unserer aktuellen fünf Eingangsklassen zeigen, dass die Kinder durchaus nicht überfordert und die Grundschulempfehlungen stimmig sind.

Eröffnen Sie Ihrem Kind diese gymnasialen Chancen. Trauen Sie Ihrem Kind und trauen Sie uns etwas zu.

III. Frage  „Kann ich mein Kind auch am Gymnasium noch ausreichend unterstützen ?

  • Selbstverantwortung  ist unser erstes Ziel im pädagogischen TSG-Schulprofil und dieses selbstverantwortliche mithin lebenslange Lernen wird deshalb in vielen gymnasialen TSG-Aktionen gestärkt. Diese Selbstverantwortung können Sie in konkreten
  • Wir haben deshalb auch für unsere Fünft- und Sechstklässler eine Wochenstunde Methodentraining im normalen Stundenplan integriert. Auch eine Klassenlehrerstunde hilft bei der Integration in die Lerngruppe.
  • Auch eine kostenfreie Hausaufgabenbetreuung wird seit 2008 am TSG angeboten. Sie macht besonders in den Fremdsprachen Sinn.
  • Wir werden auch Sie unterstützen durch aktive Elternarbeit und TSG-Erziehungspartnerschaft  (SEL/ Schüler-Eltern-Lehrer-Runden, VHS-Zusammenarbeit…).
  • Wir erarbeiten derzeit ein TSG - Fremdsprachen- und Medienkonzept (Neue Computer - Medienpädagogik). Dieses Konzept beinhaltet konkrete Hinweise, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können, auch wenn Sie nicht jede Hausaufgabe inhaltlich oder jeden Vorgang technisch nachvollziehen können.

 

...und außerdem: Nicht Sie werden, sondern Ihr Kind wird aufs Gymnasium gehen und: Wir werden viel dafür tun, dass sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt.

Eine gute Schulentscheidung, welche den Talenten und Möglichkeiten Ihres Kindes entspricht wünscht Ihnen

 

Ralf Heinrich, Schulleiter

und das ganze Team des TSG St. Georgen

 

Rückblick: ...und dann?

...kommt wie im vorigen Jahr der erster Schultag: 80 neue "TSG-Fünfer" sind angekommen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos vom ersten Gymnasialschultag der Klasse 5c